Horarrichtlinien
heodora heodora T T Ganzheitliche Gesundheits- und Lebensberatung
und Abrechnung
Der Beruf des Heilpraktikers wird eigenverantwortlich ausgeübt und zählt zu den freien  Berufen. Das Erlangen der Erlaubnis zur Ausübung unterliegt einer gründlichen Prüfung  beim Amtsarzt. Die Prüfungen hierzu sind seit einigen Jahren standardisiert und beste-  hen aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Das Bestehen der Prüfungen ver-  langt ein fundiertes schulmedizinisches Wissen. Heilpraktiker sind in ihrer Honorargestaltung frei und unabhängig. Das Verhältnis zwi-  schen Heilpraktiker und Klient beruht auf einem Dienstvertrag nach bürgerlichem Recht.  Dieser Vertrag ist laut § 145 BGB nicht an eine Form gebunden und kommt auch ohne  ausdrückliche Vereinbarung durch schlüssige Handlung zustande. Mein Honorar für die Behandlung richtet sich nach dem Zeitaufwand und wird mit Euro  92,-- pro Zeitstunde berechnet. In der Regel ist der Zeitrahmen für ein erstes Anamne-  segespräch zwischen 60 und 90 Minuten, also  Euro 92,-- bis Euro 138,--. Die weiteren  sinnvollen und passenden Behandlungsschritte und deren Kosten werden selbstverständ-  lich individuell besprochen.  Zum Beispiel gilt für Akupunktur ein Festtarif mit Euro 38,-- pro Termin, gerne gebe ich  Auskunft über die Tarife der verschiedenen Leistungen und Behandlungsweisen. Die Üb-  ersicht liegt in der Praxis aus.  Die Honorare für Workshops und Seminare finden Sie jeweils auf den aktuellen Memos  und Flyern.  Beispielsweise gibt es das *30-Stunden Intensivseminar EmoiA* für Euro 360,--  die 5 Stunden-Ausbildung zu *Weben mit Licht und Energie* für Euro 129,-- (incl. Euro 20,60 MwSt.) ....   Ab 2018 ist jetzt Umsatzsteuer ein Thema für meinen Betrieb, die Umsätze mit Ausbil-  dungen haben die Grenze überschritten und so bin ich jetzt verpflichtet, 19 % Mehrwert-  steuer zu erheben und an das Finanzamt abzuführen. Die Heilarbeit ist davon ausgenom-  men, es betrifft lediglich die Ausbildungen.  Die Links zu Memos und Flyern finden Sie unter "Aktuelles" auf dieser Homepage und bei  Fragen dazu bitte einfach melden.  Bitte beachten Sie, dass Heilpraktiker keine Möglichkeit haben, selbst mit der Kranken-  kasse abzurechnen. Das heißt, der Klient bezahlt das Honorar direkt an den Heilprak-  tiker, in meinem Fall, indem er eine Rechnung über die von mir erbrachten Leistungen  erhält und diese innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt unter Angabe der Rechnungsnummer  bezahlt. Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen in der Regel keine Kostenerstattung für  Behandlungsleistungen durch einen Heilpraktiker. Private (Zusatz-) Versicherungen erstatten Behandlungskosten in der Regel im Rahmen  einer Leistungsberechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Die  Höhe der Erstattung kann je nach Versicherung und Vertrag unterschiedlich ausfallen.  Wenn Sie als Beamter beihilfefähig sind, kann ein Teil der Behandlungskosten von dort  übernommen werden. Das zwischen Heilpraktiker und Klient vereinbarte Honorar ist verbindlich. Es ist immer  in voller Höhe zu begleichen, unabhängig davon, ob und in welcher Höhe Beihilfestellen  oder Krankenversicherungen Erstattungen leisten. Auch ist die Begleichung des Honorars  nicht von einem Heilerfolg abhängig. Es besteht jedoch für den Heilpraktiker die Ver-  pflichtung zu einer gewissenhaften Behandlung unter Beachtung der Aufklärungs- und  Sorgfaltspflicht.  Die GebüH ist keine Gebührentaxe, sondern ein Verzeichnis der durchschnittlich üblichen Vergütungen, welches als Berechnungshilfe bei der Rechnungserstellung dient. Seit 1985  gilt die GebüH unverändert. Die meisten Heilpraktiker sind daher dazu übergegangen, ei-  nen  höher liegenden und somit angemessenen Vergütungssatz zu vereinbaren und abzu-  rechnen. Die Teilnahme an  Workshops, Seminaren und Ausbildungen wird nicht in  GebüH-Ziffern abgerechnet. Bitte informieren Sie sich VOR Behandlungsbeginn bei Ihrer Versicherung, ob und in wel-  cher Höhe Behandlungskosten übernommen werden. Beihilfeberechtigte sollten beach-  ten, dass die Leistungen auf Beträge begrenzt sind, die zumeist noch unter den Mindest- sätzen der GebüH liegen. Auf die Höhe der Erstattung hat der Heilpraktiker keinen Ein-  fluss.  Je nach individueller Situation und Gesetzeslage können die (restlichen) Kosten für die  Heilbehandlung durch Heilpraktiker als außergewöhnliche Belastung bei der Steuerer-  klärung angesetzt werden. Die Heilpraktiker-Rechnungen daher aufbewahren und gege-  benenfalls beim Finanzamt einreichen.  Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitte rechtzeitig absagen!
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